Die Geheimwaffe gegen Arthrose: Die Rolle von Nährstoffen

Arthrose ist eine weit verbreitete Gelenkerkrankung, von der etwa fünf Millionen Menschen in Deutschland betroffen sind. Sie zeichnet sich oft durch chronische Gelenkprobleme aus. Während Bewegung und Training eine entscheidende Rolle bei der Prävention und Behandlung von Arthrose spielen, ist die Bedeutung der Ernährung nicht zu unterschätzen.

Arthrose führt zur teilweisen oder vollständigen Zerstörung der Knorpelschicht in den Gelenken und geht häufig mit Veränderungen im Knochengewebe einher. Besonders häufig betroffen sind die Hüften, Hände und Knie. In Deutschland leiden 21,8 % der erwachsenen Frauen und 13,9 % der erwachsenen Männer an Arthrose, wobei die Prävalenz mit zunehmendem Alter steigt.

Prävention durch die richtige Ernährung

Es ist allgemein bekannt, dass regelmäßige und gezielte Kraftübungen die Degeneration des Gelenkknorpels verhindern können. Die Ernährung kann diese positiven Effekte des Sports unterstützen. Ein erhöhtes Körpergewicht erhöht das Risiko für die Entwicklung von Arthrose, daher wird Menschen mit Übergewicht ein Kaloriendefizit empfohlen. Darüber hinaus ist eine nährstoffreiche Ernährung mit viel Obst und Gemüse sowie der Verzicht auf Alkohol und Tabak zur Prävention von Arthrose entscheidend.

Die angemessene Zufuhr von Vitamin K, Vitamin D und Omega-3-Fettsäuren sowie die begrenzte Aufnahme von Omega-6-Fettsäuren sollten ebenfalls beachtet werden. Das Verhältnis von Omega-3- zu Omega-6-Fettsäuren spielt eine wichtige Rolle, und die mediterrane Küche, die Oliven, Nüsse und fetthaltigen Fisch (reich an Omega-3-Fettsäuren) einschließt, wird empfohlen.

Kollagene Strukturproteine sind häufig im Bindegewebe vorhanden, daher könnte eine Kollagen-Ergänzung einen positiven Effekt auf die Gelenke und den Knorpel haben. Eine ausgewogene Ernährung, reich an Obst und Gemüse, ist auch in der Therapie sinnvoll, da diese Lebensmittel reich an Vitaminen, Mineralstoffen, Antioxidantien und sekundären Pflanzenstoffen sind.

Eine ausreichende Zufuhr von Vitamin C kann die Reparatur und Neubildung von Knorpelgewebe fördern, während ausreichende Mengen an Vitamin E die Bildung von entzündungsfördernden Arachidonsäuren hemmen können, wodurch das Verhältnis von Omega-3 zu Omega-6 verbessert wird.

Auch Vitamin K spielt eine Rolle beim Knorpelaufbau. Um das Frakturrisiko bei Arthrose zu minimieren und gleichzeitig Blutgerinnungsstörungen durch Selbstmedikation zu verhindern, sollte die Zufuhr von fettlöslichem Vitamin K ärztlich überwacht werden. Die „Fünf-am-Tag“-Regel, die drei Portionen Gemüse und zwei Portionen Obst pro Tag empfiehlt, gewährleistet eine ausreichende Versorgung mit Vitaminen und Mineralstoffen. Darüber hinaus profitiert der Körper von einer ausreichenden Ballaststoffzufuhr, die zur Sättigung beiträgt.

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